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Fotos: KölleAlarm

Karneval und Alkohol sind für viele Jecke während der Fastelovendszick untrennbar miteinander verbunden. Schon für Jugendliche gehört der Konsum von Alkohol zum Feiern oft dazu. Doch gerade junge Menschen kennen ihre Grenzen nicht und so wird oft getrunken bis der Notarzt kommt. Dass man auch ohne Alkohol eine Menge Spaß haben kann, hat die alkoholfreie Jugendparty KölleAlarm unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes am Freitag in der Pancho Villa von Ex-Prinz Markus Zehnpfennig am Ebertplatz bewiesen.

Knapp 300 Teens feierten begeistert kölschen Karneval und tranken dabei keinen Tropfen Alkohol. Die bunt kostümierten Nachwuchs-Jecken griffen stattdessen zu den beliebten Erfrischungsgetränken der Sponsoren Coca-Cola und Rauch oder ließen sich spezielle alkoholfreie Cocktails schmecken. Der ausgelassenen Stimmung tat das keinen Abbruch und genau das war ja auch das Ziel von KölleAlarm: Den Teens zeigen, dass der kölsche Karneval an sich Spaß macht.

Zur gelungenen Party trugen auch einige prominente Künstler bei, die die Aktion ebenfalls unentgeltlich unterstützten. Die Husaren-Pänz zeigten auf der kleinen Bühne Fastelovends-Freude pur, die Newcomer von cat ballou sorgten vor allem bei den weiblichen Besuchern für Begeisterungsstürme und Schauspieler Ralf Richter, Rapper Eko Fresh und die singenden Türsteher kamen bei den männlichen Vertretern besonders gut an.

Zwischen den Auftritten konnten die jungen Karnevalsfans das Musikprogramm selbst bestimmen und so spielte das DJ-Team unentwegt die größten kölschen Hits von „Superjeile Zick“ bis zum „Veedel“ und natürlich auch die aktuellen Charthits. Zusätzlich gab es für die Besucher tolle Preise im Wert von mehreren tausend Euro zu gewinnen, die verschiedene Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten. Dicht umlagert war auch der Aktionsstand der Drogenhilfe, an dem auf spielerische Weise gezeigt wurde, welche Auswirkungen Alkoholkonsum hat. Mit einer Rauschbrille, die einen gewissen Promillegehalt suggeriert, sollten die Jugendlichen mit einem Ball einen Papierkorb treffen. Ein unmögliches Unterfangen, das die Teens verblüffte.

"Wir wollen den Spaß am Karneval in den Vordergrund stellen und nicht mit erhobenem Zeigefinger agieren", erklärte Organisatorin Constanze Steinbüchel, die sich über einen rundum gelungenen Abend freuen durfte: "Wir hatten mit ca. 150 Gästen gerechnet, am Ende des Abends waren es knapp 300! Das freut uns riesig und bestätigt uns in unserer Arbeit." Auch von den Eltern der Nachwuchs-Karnevalisten, die im ebenfalls festlich geschmückten Eingangsbereich auf ihre Pänz warteten, gab es viel Lob. Mitorganisator Frank Tinzmann fasste deshalb glücklich zusammen: "Wir haben viel Herz in diese Aktion gesteckt und jetzt sind wir rundum zufrieden. Ich denke, dass wir mit Hilfe der tollen Unterstützung aus der Kölner Wirtschaft dazu beigetragen haben, dass es für alle ein super Abend war."

Der Erlös der Veranstaltung wird nun an den Verein "Brezelkinder e. V." gespendet. Nach dem Erfolg in diesem Jahr wird es natürlich auch 2012 KölleAlarm geben. Zudem sind auch weitere alkoholfreie Veranstaltungen für die junge Zielgruppe zu anderen Anlässen geplant.