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Fotos: Andreas Klein

Mit einer Weihnachtsfeier em Veedel beging heute die K.G. Kölsche Domputzer ihren Jahresausklang. Im Restaurant von Ehrenmitglied Helmut Zoch am Wiener Platz (quasi gegenüber vom "Mülheimer Gürzenich" ...) feierte man mit einem kleinen Programm und einem vorzüglichen Weihnachtsessen das zurück liegende, für die Domputzer nicht gerade einfache, Jahr 2009.

Wie wir bereits in unserem Bericht über die Sessionsauftakt-Sitzung der Domputzer berichtet haben, sah es nach der letzten Session so aus, als ob die Domputzer wieder ohne ihr geliebtes Tanzcorps auskommen müssten. Doch in dieser Sache hat sich ja, wie bereits berichtet, alles zum Guten gewendet - und so konnte Domputzer-Präsident Jürgen Scheidt am heutigen Abend auch einige Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps auf der Weihnachtsfeier begrüßen. Für den Außenstehenden machte es wirklich den Eindruck, als ob Tanzcorps und Gesellschaft mit den aktuell gegebenen Umständen mehr als glücklich sind. Hoffen wir, dass dies so bleibt!

Der Abend stand jedoch unter dem Thema "Weihnachten nach Domputzer-Art" (was dies bedeutet, erfahren Sie gleich ...), und so hatte die Küche von Helmut Zoch ganze Arbeit geleistet: Es gab Gänsebraten in Maronensauce mit Kartoffelknödel, Rotkohl und leckerem Marzipanapfel oder alternativ Ragout vom Wild an Preiselbeer-Rahm mit Pfifferlingen und Spätzle. Und als "Schlankmacher" für danach entweder Käse-Auswahl vom Brett oder Lebkuchenmousse mit Fruchtsoße von dunklen Beeren. Wirklich lecker!

Um dem Abend den nötigen weihnachtlichen Touch zu geben, brachte Claus Breuer (Foto oben) vielfältige Variationen des schönen Weihnachtsklassikers "Oh Tannenbaum" ... egal ob als millionste Version von "Einen Stern", als BRINGS-Cover - oder als fünfundzwanzigstes Weihnachts-Mottolied von Marie-Luise Nikuta! Einfach nur herrlich - und vor allem kurzweilig! Als Zugabe brachte der leicht erkrankte Sohn von Hans und Hanna Breuer ("Die Breuers") und Bruder von "Hexen-Schuss" Wendy ein selbst geschriebenes Weihnachtslied, welches einige Gäste sehr nachdenklich werden liess.

Als zweiter Programmpunkt des Abends gab es dann bereits den ersten Vorgeschmack auf "nach Domputzer-Art" ... denn "Loss mer fiere" (Foto) sind gerade nicht eine Weihnachtsmusik-kompatible Band! Also ging der Abend schon langsam in Richtung "Party", was nach Aussage von Präsident Scheidt auch so gewollt war. Überrascht hat uns, dass "Loss mer fiere" offensichtlich den Sommer dazu genutzt haben, an ihrem Sound zu feilen - was Bandgründer Björn Fischer auf Nachfrage auch bestätigte: "Wir haben einen neuen Tontechniker, mit dem haben wir im Sommer am Sound gefeilt. Und ja, wir klingen nun besser!" Und das können wir sogar bestätigen!

Im Anschluß konnte dann das Tanzbein geschwungen werden, wobei es die beiden DJs des Abends erst noch ruhig angehen liessen ... es gibt aber Gerüchte, dass einige Anwohner am frühen Morgen gedacht haben, dass in Mülheim eine neue Großraum-Disco aufgemacht haben muss! ;) Jedenfalls konnten die Domputzer auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfeier in ihrer ureigenen Art feiern - ein bisschen Weihnachten, ein bisschen Fastelovend ... und gaaaaaanz viel Party!